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Verschönerungsausschuss 2009

Bericht des Verschönerungsausschuss-Vorsitzenden Andreas Voss am 15. Juli 2009 / FVV / Jahreshauptversammlung:

Für den Verschönerungsausschuss kann ich folgendes berichten:
Gegenüber früheren Jahren hat sich das Aufgabenfeld weitgehend geändert. Früher ging es um gärtnerische Gestaltung, vielfältige Verbesserungen (besonders in der Innenstadt). Das alles ist durch hervorragendes Engagement der Mitarbeiter des Bauhofes, früher angeleitet von Herrn Trost, jetzt von Herr Christiansen, zum Selbstgänger geworden.

Westerland hat in der Tat Vorbildfunktion, wenn es um mögliche Anpflanzungen und sommerliche Blumenrabatten geht. Verschönerung hat wirklich stattgefunden. Insofern hat über Jahrzehnte "steter Tropfen den Stein gehöhlt".

Gleich an dieser Stelle möchte ich mich für den Fremdenverkehrsverein bei allen Aktiven des Bauhofes - wie übrigens jedes Jahr - sehr herzlich bedanken.
Diesen Dank bringen wir jährlich auch durch die finanzielle Unterstützung der Weihnachtsfeier der Mitarbeiter des Bauhofes zum Ausdruck. Es ist eine wirklich gute Zusammenarbeit.

Wie ein roter Faden ziehen sich durch unsere Aktivitäten jetzt wenige andere Dinge:

Immer wieder: der Bahnhofsvorplatz. Für mich unverständlich: die immer wieder dort wild abgestellten und an Baumgittern oder Vitrinen angeschlossenen Fahrräder. Jeden Tag. Zwar werden 2-3 mal jährlich die Altfahrräder von der Stadt entfernt, das ändert aber nichts an dem frechen Handeln offensichtlich immer gleicher Personen, die jeden Tag aufs Festland fahren, und am liebsten mit dem Fahrrad bis in den Zug fahren würden. Solange die Stadt nicht bereit ist hier durchzugreifen, wird das immer so bleiben. Leider!

Auch zum Thema Fahrräder: Neue Fahrradständer wurden angeschafft und beim Parkplatz "Seenot" aufgestellt.

Wichtig für uns war ein Stadtrundgang mit Frau Reiber. Frau Reiber hatte sich anlässlich des 60 jährigen Jubiläums des FVV für einen "Arbeitstag" zur Verfügung gestellt.
Wir waren auch auf dem Bahnhofsvorplatz. Vielleicht gibt es eine Verbesserung, wenn auf dem ehemaligen Schwennsen-Gelände zusätzliche Fahrradständer aufgestellt werden. Das könnte auch in der Zwischenphase passieren. Wir haben das zumindest vorgeschlagen.

Vielleicht ist es Ihnen auch aufgefallen: Früher wurde sommerliches Bäder-Flair auch durch viele Flaggen in der Strand- und Friedrichstraße dokumentiert. Nach dem "Wagner-Umbau" der Innenstadt ist dies nicht mehr der Fall.
Das hätte schon in diesem Jahr anders werden sollen. Insgesamt sind 9 Standorte in der Friedrichstraße von uns vorgeschlagen worden. Darum kämpfen wir schon seit mindestens 3 Jahren. Die Masten sind zwischenzeitlich angeschafft, eingesetzt allerdings noch nicht.

Planmäßig wurden wieder zusätzliche Bänke in der Stadt aufgestellt. Insbesondere nördlich des Parkplatzes Johann-Möller-Straße. Dort halten die Busse der Tagestouristen. Das war eine wirklich sinnvolle Maßnahme!

Seit Umbau der Friedrichstraße in den jetzigen Zustand ist die Standortfrage des seinerzeit vor dem Hotel Miramar stehenden Signalmastes ständiges, fast schon überdrüssiges Thema. Frau Reiber machte bei der Stadttour den sehr guten Vorschlag, den Mast auf der oberen Promenade zu platzieren, auf der dortigen großen Plattform. Inzwischen wissen wir, dass dort Platz für die Feuerwehr vorgehalten werden muß. Wir versuchen das trotzdem, jetzt etwas weiter westlich, oberhalb der Arkaden. Das muss statisch geklärt werden. Ob es dann letztlich gelingt bleibt abzuwarten.

Neben den alten Kirchenglocken, die wir gerettet haben und die jetzt vor St. Nicolai stehen, gibt es in der Kirche noch ein Kleinod. Es ist das alte Uhrwerk für die Turmuhr. Längst abgelöst durch moderne Technik, steht dieses Werk auf dem 3. Turmboden und fristet dort ein jämmerliches Dasein. Wichtige Teile fehlen schon. Dieses Uhrwerk wäre wirklich nicht nur erhaltenswert, sonderns es müsste auch einem grösseren Publikum zugänglich gemacht werden. Noch gibt es einen sehr engagierten Uhren-Fachmann, der auch den Wartungsauftrag für das neue Uhrwerk hat. Wir stehen mit ihm in Kontakt. Wir möchten es vor dem Verfall retten. Es bleibt abzuwarten, ob uns das gelingt.

Wie immer: Ich bedanke mich bei allen Mitstreitern unseres Ausschusses. Das sind:
Herr Abeling, Herr Schaper, Herr Hentrich, Herr Tybussek von der Firma Remondis, Herr Christiansen vom Bauhof und bei meiner Tochter Frau Vahl-Voß.

Wir sind immer offen für Anregungen und versuchen auch, diese umzusetzen.



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