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Presse
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Leserbrief des Fremdenverkehrsvereins Westerland und seines Dienstleisters „Buchungszentrum Sylt“ an die "Sylter Rundschau":
Betr.: Artikel SYR Seite 13 vom 16.10.2007 „Zimmerbuchung am Bahnhof: Grün heißt nicht immer „frei“.
Die Gesamtaussage des betreffenden Artikels in der SR sollte u.E. nach relativiert werden. Die am Bahnhof stehende Hotelinformationsanlage, die dem suchenden Gast vor allem dann wertvolle Dienste leistet, wenn die offiziellen Zimmernachweise in den Tourist-Informations-Stellen (z.B. im Bahnhof täglich geöffnet bis 18 Uhr) schon geschlossen haben, setzt sich, wie auf dem Foto der SR auch zu sehen ist, aus 2 Wahl-Komponenten zusammen:
1. „Hotel-Direkt-Ruf“: Tatsache ist, daß in der Hotelinformationstafel die Schaltung auf „Grün“ bei Pensionen und Privatvermietern leider nicht immer nur den Vermietungswillen für nur 1 Nacht am Wochenende anzeigt, zumal diese niedrigpreisigen Vermieter (z.B. Doppelzimmer ab 50 € die Nacht) aus finanziellen Gründen oftmals auf eine Vermietung von mindestens zwei oder mehr Tagen angewiesen sind und sich diese Chance erst recht auch am Samstag-Anreisetag ergeben kann. Für Hotels gilt aufgrund ihrer Größe und ihres Preissegments diese Einschränkung jedoch nicht.
2. „Web-Hotel-Info“: Um jedoch ein konkreteres und alternatives Angebot „Rund-um-die Uhr“ vorzuhalten, ist in die Hotelinformationsanlage eine Bildschirmanzeige eingebunden. Diese ist direkt mit der internetbasierten Reservierungsplattform des „Buchungszentrum Sylt“ verbunden. Dieses ist ein System, das äußerst service- und kundenorientiert erstellt wurde. Der suchende Gast wird am Bildschirm geführt und kann innerhalb der Rubriken Hotels / Pensionen / Privatzimmer und Ferienwohnungen angeben, ob er ab sofort für 1 Nacht, 2 Nächte, 3 Nächte, 4 Nächte oder 5 Nächte ein Doppel- oder Einzelzimmer bzw. eine FeWo sucht. Die Anlage zeigt dann die entsprechenden Vermieter mit den dazugehörigen Telefonnummern auf. Da in diesem System vertraglich zugesicherte Vakanzen dargestellt werden, werden die angezeigten Vermieter bei einer Nachfrage bei der Wahl „1 Nacht“ auch zu einer Vermietung bereit sein. Wenn also der suchende Gast in dem von ihm gewünschten niedrigen Preissegment bei dem „Hotel-Direkt-Ruf“ für eine Nacht nicht fündig wird, so erhält er auf jeden Fall eine konkrete Aussage auf dieser Bildschirm-Anzeige.
Die von der SR im Aufmacher gestellte Frage, ob das „System“ auch funktioniere, wenn man als Kunde kurzfristig darauf angewiesen sei, kann daher auch mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden. Ich lade alle Interessierten dazu ein, sich einmal Unterkünfte an der dort installierten Bildschirmanzeige für 1 oder mehrere Nächte anzeigen zu lassen.
Hayo Feikes Vorsitzender des FVV Westerland Geschäftsführer „Buchungszentrum Sylt“
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Hamburger Abendblatt am 30.8.04
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Hamburger Abendblatt - Ausgabe Montag, 30. August 2004: Norddeutschland
Forscher fordern: Gebt Sylt auf ! Küstenschutz - Sandvorspülungen immer teurer. Jetzt schlagen zwei Wissenschaftler vor: Überlasst die Westküste dem Meer! Weg mit Westerland!
Von Ina Rometsch
List - Westerland im Jahr 2104: Durch die Ruinen des Bahnhofs weht der Sand. Meerwasser schwappt salzig bis an die Eingangshalle heran. Etwas westlich davon ragen Betonpfeiler aus der Brandung - Überreste der Hochhäuser an der Uferpromenade. Die Menschen haben ihre Habe längst fortgeschafft. Nach Osten, auf die geschützte Wattseite der Insel.
So könnte es in 100 Jahren auf Sylt aussehen - wenn es nach Karsten Reise (57) geht. Der Biologe leitet die Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in List auf Sylt (!) und hält zudem eine Professur an der Kieler Universität. Er hat Ideen, die das Gesicht der Insel dramatisch verändern könnten. Seine Forderung: "Die Westküste aufgeben."
Das Meer und heftige Stürme nagen beständig an der Seeseite des nordfriesischen Eilands. Sylt, 99 Quadratkilometer groß, 20 000 Einwohner, 50 000 Gästebetten, 13 000 Strandkörbe, verliert stetig an Fläche. Darum lässt das Amt für ländliche Räume in Husum dort jedes Jahr von Schiffen aus Unmengen von Sand vor die Ufer spülen. Dieses Jahr wird man eine Million Kubikmeter brauchen. Kosten: vier Millionen Euro. 70 Prozent davon stammen aus den Kassen des Bundeshaushalts, den Rest bezahlen das Land Schleswig-Holstein und die Europäische Union. Nur mit dem Geld der Steuerzahler kann Sylt gehalten werden - aber es wird immer teurer werden und vielleicht nicht auf ewig gutgehen.
"Der Meeresspiegel steigt, und die benötigten Sandmengen werden darum immer größer", warnt Biologe Reise. Die Folge: Die Vorspülungen werden mit jedem Jahr teurer. "Wir werden womöglich nicht immer in Wohlstand leben, darum sollten wir langfristig nach billigeren Lösungen suchen", meint der Wattenmeer-Experte.
Sein Vorschlag ist darum, einen Stufenplan auszuarbeiten "mit dem Fernziel, die Besiedlung im Westen aufzugeben". Als Erstes würde ein Bauverbot für den Bereich hinter der Dünenkette in Kraft treten. Anschließend folgte der langsame Rückbau der Orte. Neubauten wünscht Reise sich aus Holz, so dass sie von gefährdeten Stellen aus leicht versetzt werden können. Oder mit Rädern: "In den USA leben Menschen ja auch in Trailer Parks."
Derartige Mobilität könnte in Zukunft auch den Westerländern zugute kommen - auf der Flucht vor der immer näher rückenden Nordsee. Reise: "Westerland müsste man weiter östlich neu machen. Die Stadt ist so hässlich, dass wir dabei nur gewinnen können."
Der Forscher gibt zu, kein ausgeklügeltes Konzept in der Tasche zu haben. "Aber als Wissenschaftler ist es meine Aufgabe, diese Diskussion anzuregen. Wenn der Staat in eine Finanzierungskrise gerät, bekommen wir ein großes Problem!"
Unterstützung erhält der Querdenker von einem weiteren ausgewiesenen Sylt-Experten. Der Geologe Kai Ahrendt (46), Chef des Kieler Büros für Umwelt und Küste, hatte bereits im Auftrag des Bundesforschungsministerium ein Studie über Küstenschutz auf der Insel erarbeitet. Jetzt fordert er eine Kostenanalyse für einen möglichen Umzug der Bewohner auf die geschützte Wattseite. Seine Idee: Immobilienbesitzer mit günstigen Abschreibungsmodellen auf die Ostseite locken. "Man muss hochrechnen, was das den Staat kosten würde. Und das muss man vergleichen mit den Kosten, die für die Sandvorspülungen in den nächsten Jahrzehnten anfallen würden", so Ahrendt. Danach steht eine Entscheidung an: Sylt weiter schützen oder jedes Jahr 100 bis 150 Zentimeter zurückweichen. Denn so viel Land würde das Meer sich pro Jahr holen.
Immerhin: Auf der Ostseite könnten Bewohner und Touristen noch gut 500 Jahre gefahrlos ausharren. Ahrendt: "Auch der steuerliche Umsatz könnte so erhalten bleiben. Denn der Strand wäre ja immer noch da!"
Der Natur auf der Insel ihren Lauf zu lassen, könnte sogar die Zerstörung aufhalten, wie Ahrendt vermutet. "Läge die Westküste nur fünf Kilometer weiter im Osten, wäre das Problem vermutlich nicht mehr so groß. Denn dadurch würde der Vorstrand breiter" - und seine Sandmassen mindern schon unter Wasser die Gewalt der Wellen. Für die Westerländer Promenade gäbe es dann trotzdem keine Rettung mehr. Ahrendt: "Bevor das greift, wäre die Stadt schon weg." erschienen am 30. August 2004 in Norddeutschland
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Leserbrief in der Sylter Rundschau am 8.5.2007
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Eigenbedarf der Bahn Zu "Neues Konzept für eine Touristinfo im Bahnhof" vom 7. Mai 2007 Durch wen kam es zu dem befürchteten Informations-Vakuum? Durch die Deutsche Bahn! Der Fremdenverkehrsverein Westerland hatte mit dem Tourismus-Service eine nahtlose Übergabe der zentralen Informationsstelle im Bahnhof vereinbart. Der TSW wollte in den FVV/DB-Mietvertrag eintreten und die Büroeinrichtung übernehmen. Plötzlich kündigte die DB und machte Eigenbedarf geltend. Der FVV musste räumen, hatte erhebliche Unkosten und nun steht das Büro leer. Interessierte sollten mal nachsehen, wie der "Eigenbedarf" der DB aussieht. HANS-GEORG WILL Westerland
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Kooperation FVV und TSW
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25.04.07, Sylter Rundschau: Kooperation FVV und TSW
Gemeinsam für den Gast: Im Rahmen ihrer Kooperation bündeln der Tourismus-Service Westerland (TSW) und der Fremdenverkehrsverein Westerland (FVV) ab sofort noch stärker ihr Know-how.
Die engere Zusammenarbeit wird sich in mehreren Punkten dokumentieren. So nutzen TSW und der Dienstleister des FVV, das Buchungszentrum Sylt, künftig gemeinsam das Buchungssystem "Deskline" von Europas Marktführer für touristische Informations- und Reservierungssysteme. Damit werden die über TSW und den Dienstleister des FVV vermittelten Unterkünfte in einer Datenbank zusammengeführt und abrufbar. Dank dieser anspruchsvollen Software mit ihren zahlreichen Optionen ist der Weg zum nächsten Sylt-Urlaub noch einfacher. Gäste in spe können ihr Quartier nun innerhalb eines umfangreichen Angebots sowohl unter "www.westerland.de" wie auch unter "www.fremdenverkehrsverein-westerland.de" wählen. Weitere Wege stehen mit der Homepage "www.sylt.de" der Sylt-Marketing-Gesellschaft, dem Call-Center des TSW und direkt über den Dienstleister des FVV, dem Buchungszentrum, FVV offen. "Ein zeitgemäßer, unserem hohen Anspruch entsprechender Service, der auch die Vertriebschancen für den einzelnen Vermieter optimiert." freut sich TSW-Marketingleiterin Gabriele Weidner.
Auch die Zusammenarbeit im jährlichen "Urlaubsmagazin", dem Westerländer Gastgeberverzeichnis wird verstärkt, sowie die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung reizvoller Pauschal- und Bausteinangebote. Als Lizenznehmer des Deutschen Tourismus-Verbandes werden der TSW und der Dienstleister des FVV bei ihren Klassifizierungsmaßnahmen kooperieren. Der Bereich Gäste- und Ortsführungen, eine Domäne des FVV, soll ebenfalls zusätzlichen Auftrieb erhalten: Die Führungen werden vom TSW in Zukunft deutlich stärker beworben und über die Touristinformationen des TSW sowie online buchbar sein. In einem zweiten Schritt ist ein thematischer Ausbau des Angebots geplant.
"Der weitere Ausbau dieser Kooperation ist fraglos für alle Beteiligten von Vorteil", betont Hayo Feikes, Geschäftsführer des FVV-Dienstleisters Buchungszentrum Sylt. "Wir freuen uns, dass der Fremdenverkehrsverein seine mehr als 50-jährige Erfahrung einbringt und die Belange der vielen Kleinvermieter nun noch stärkere Berücksichtigung finden", ergänzt Westerlands Tourismus-Direktor Peter Douven.
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FVV-Leserbrief a.d.Hamburger Abendblatt a.30.8.04
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An das Hamburger Abendblatt Norddeutschland Axel-Springer-Platz 1
20350 Hamburg
Per Fax 040 - 347-26463
Westerland, den 30.8.2004
Artikel “Forscher fordern: Gebt Sylt auf!” vom Montag, 30.8.2004
Leserbrief:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Forderungen der zitierten Forscher sind gar zu forsch, außerdem ist Sylt mit dem Unterzitat als “Insel der Reichen” offensichtlich für jede Schlagzeile gut.
“Der Meeresspiegel steigt und die benötigten Sandmengen werden darum immer größer” (Zitat Reise). Und was ist mit der gesamten übrigen Westküste, Hamburg und der ganzen norddeutschen Tiefebene, wenn der Meeresspiegel steigt? In Hamburg z.B. wird z.Zt. ein neues Hafenviertel direkt am Wasser geplant.
Kostenlos wird es nirgends Küstenschutz geben. Sylt als “Wellenbrecher” zu erhalten, bedeutet langfristig auch Schutz für die dahinter liegende Küste.
Sylt erbringt den größten Steuer-Finanzkraft-Anteil im Kreis Nordfriesland, schätzungsweise über 50 Millionen Euro allein an Mehrwertsteuer, ganz abgesehen von den Einkommen- und Lohnsteuern, die hier erwirtschaftet werden. Es ist geradezu lächerlich, dann bei 4 Millionen Euro Aufwand p.a. für evtl. Sandvorspülungen davon zu sprechen, dass “nur mit dem Geld der Steuerzahler Sylt gehalten werden kann”. Die Insel Sylt wird auf absehbare Zeit mit Leichtigkeit durch die hier vor Ort aufgebrachte Steuerkraft erhalten bleiben können. Interessant wäre einmal eine entsprechende Gesamt-Kosten-Nutzen-Analyse für Sylt, die meiner Überzeugung nach für Sylt äußerst positiv ausfallen wird.
Mehr als 2,5 Mio. Übernachtungen p.a. in Westerland sprechen im Übrigen auch dafür, dass die Stadt als so hässlich nicht empfunden wird, um sie gleich abreißen zu müssen. Sicherlich gibt es hier Verschönerungsbedarf. Dem kann aber preiswerter mit einer Bezuschußung einiger Fassadenneugestaltungen begegnet werden.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Hayo Feikes Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Westerland/Sylt e.V. Stephanstrasse 6, 25980 Westerland/Sylt
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10. Juni 2003
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Pressemitteilung
Sommerferien - Urlaub auf Sylt Eine Insel lächelt Sie an
Die jetzt geltende Ferienregelung macht der gesamten Tourismusbranche bis ins Jahr 2005 zu schaffen. Die Betten in allen Küstenorten an der Nordsee sind heiß begehrt, die Buchungslage für die Hauptferienzeit ist hervorragend.
Um jedem Gast ein passendes Quartier zu verschaffen, ist in Westerland das Buchungszentrum Sylt ins Leben gerufen worden. Hier hat der Gast unter der Buchungshotline 04651 - 9988 die besten Aussichten, auch für die Hauptsaison eine seinen Wünschen entsprechende Unterkunft vermittelt zu bekommen. Insbesondere Hotelzimmer und Ferienwohnungen aller Kategorien stehen für den Gast bereit und werden im Buchungszentrum Sylt strikt nach dem Motto: „Dem Gast das Bestverfügbare“ schnell und unbürokratisch vermittelt.
Aber auch Direktbuchungen bei den Hotels sind nach wie vor möglich. So haben verschiedene herausragende Hotels in den Hauptferienmonaten Juli und August noch bis zu 40 % ihrer Kapazitäten vakant.
Entgegen anderslautenden Meldungen und Äußerungen sind auch noch für die „heißen Wochen“ von Ende Juli bis Mitte August, dem Zeitraum, in welchem sich die Sommerferien der einzelnen Bundesländer überschneiden, freie Quartiere verfügbar. Es braucht somit auch in diesem Jahr niemand auf seinen geplanten Sylt-Urlaub verzichten.
Westerland, den 10. Juni 2003
Hayo Feikes 1. Vorsitzender
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